Einblick ins Praktikum –
Experience@Linklaters in Frankfurt

Florian hat an unserem sechswöchigen Praktikantenprogramm Experience@Linklaters in Frankfurt teilgenommen. Hier erfahrt ihr, was er erlebt hat und bekommt einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer Kanzlei!


Hallo!

Mein Name ist Florian. Ich studiere Jura in Frankfurt und war im Sommer 2018 für ein Praktikum bei Linklaters am Standort Frankfurt. Auf das Praktikantenprogramm bin ich durch die Empfehlung einer Kommilitonin aufmerksam geworden und habe mich dann schließlich wegen des interessanten Rahmenprogramms und der engen Anbindung an eine Mentorin oder einen Mentor für Linklaters entschieden. In den sechs Wochen habe ich im Bereich Dispute Resolution gearbeitet. Da ich vorher schon ein Praktikum bei einer Großkanzlei in diesem Bereich absolviert hatte, wollte ich vor allem erleben, was Linklaters besonders auszeichnet und von anderen Kanzleien unterscheidet. Positiv ist mir hier zum Beispiel aufgefallen, dass ich direkt zu Beginn meines Praktikums dem gesamten Fachbereich vorgestellt wurde. So hatte ich die sechs Wochen immer einen Ansprechpartner, falls meine Mentorin einmal keine Zeit für mich hatte.

Über den Arbeitsalltag

In meinem Praktikum hatte ich die Gelegenheit, an mehreren Mandaten mitzuarbeiten und verschiedene Anwältinnen und Anwälte kennenzulernen. Recherchen zu Produkthaftung und zur Zulassung von Medizinprodukten gehörten genauso zur abwechslungsreichen Arbeit wie das Schreiben von Vermerken, die teilweise später sogar in Schriftsätze übernommen wurden. Dabei war es immer besonders motivierend zu sehen, dass man als Praktikant tatsächlich einen Beitrag zu der täglichen Mandatsarbeit leisten konnte. Die Anwältinnen und Anwälte in meinem Fachbereich haben sich außerdem immer die Zeit genommen, mir die Hintergründe einer Rechercheaufgabe zu erklären und mir zu meinen Arbeitsergebnissen zeitnahes und konstruktives Feedback zu geben. Meine Mentorin hat mir außerdem oft Rede und Antwort gestanden, wenn ich weitergehende Fragen hatte, etwa dazu, wie ein Beweisantrag gestellt oder ein Schriftsatz verfasst wird. Dadurch habe ich nicht nur viel über die Arbeit eines Anwalts in einer Großkanzlei gelernt, sondern auch Grundsätzliches über die juristische Arbeit.

Was mir in guter Erinnerung bleiben wird

Neben der Arbeit gab es zahlreiche Veranstaltungen, bei denen alle Praktikantinnen und Praktikanten zusammenkamen. Diese waren nicht nur eine gelungene Abwechslung zu der Arbeit im Fachbereich, sondern boten uns auch die Gelegenheit, uns untereinander und die Tätigkeitsbereiche der Kanzlei näher kennenzulernen. Besonders hervorzuheben sind die Breakfast Lectures. Bei Croissants und Kaffee stellten uns Anwältinnen und Anwälte hierbei fast jeden Morgen die verschiedenen Fachbereiche in einer lockeren Atmosphäre vor.  Wir hatten außerdem oft die Gelegenheit, mit den Anwältinnen und Anwälten von Linklaters direkt in Kontakt zu treten. Am zweiten Abend des Programms etwa fand ein Welcome Dinner statt, an dem Partner und Associates der Kanzlei teilnahmen. Während wir von der Terrasse des Büroturms einen Blick über die Taunusanlage warfen, konnten wir uns mit den Anwältinnen und Anwälten austauschen und spannende Einblicke in die Kanzlei gewinnen. Als Praktikantengruppe haben wir natürlich auch oft die Mittagspausen zusammen verbracht und auch viel nach der Arbeit unternommen. Der Spaß kam also nicht zu kurz!  

Meine Empfehlung

Allen Studierenden, die das erste Mal ein Praktikum bei einer Großkanzlei machen wollen, kann ich Linklaters alles in allem nur empfehlen. Durch die Breakfast Lectures kann man einen sehr authentischen Eindruck von der Bandbreite des Beratungs- und Transaktionsgeschäfts einer Großkanzlei bekommen und ist durch die enge Anbindung an eine Mentorin oder einen Mentor außerdem ab dem ersten Tag in die Mandatsarbeit involviert. Aber auch wer wie ich schon erste Erfahrungen mit Großkanzleien gesammelt hat, sollte sich ein Praktikum bei Linklaters nicht entgehen lassen. Ich zumindest habe nicht nur viel Neues über meinen Fachbereich gelernt, sondern auch einiges für meine persönliche und juristische Weiterentwicklung mitgenommen.