„Offenheit ist die wichtigste Voraussetzung beim Mentoring.“
Dr. Sabine Vorwerk


Counsel
Banking, Restrukturierung & Insolvenz, Frankfurt am Main

So gelingt mir die Work-Life-Balance:

Vor allem zwei Dinge sind dafür entscheidend: eine bewusste Zeiteinteilung sowie eine effektive Ressourcennutzung innerhalb der Kanzlei.

Mein Tipp an Nachwuchsjuristinnen:

Nur Mut!


Nachgefragt


Wie die Arbeitsatmosphäre bei Linklaters den persönlichen Erfolg unterstützt und über das Gelingen der „Work-Life-Balance“ erzählt uns Counsel Sabine Vorwerk im Gespräch.

Welche Herausforderungen erlebt man als Frau in der Kanzleiwelt?

Den Spagat zwischen teilweise schwer planbarem Arbeitsaufwand und dem Bedürfnis nach Organisation, um private Belange in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Welche Unterstützung bietet Linklaters Frauen (Müttern) an?

Neben verschiedenen Teilzeitmodellen und der Möglichkeit, im YourLink-Modell mit planbaren und geregelten Arbeitszeiten einzusteigen, gibt es die Möglichkeit, generell zeitlich und räumlich flexibel zu arbeiten.

Wie sieht der (familiäre) Alltag mit Linklaters als Arbeitgeber aus?

Möglichst gut durchorganisiert! Die Familienzeit findet während der Woche vor allem am Morgen statt, schwerpunktmäßig dann an den Wochenenden.

Was bietet Linklaters, was andere nicht bieten?

Eine vertrauensvolle, offene Arbeitsatmosphäre, basierend auf Respekt für unterschiedliche Lebensentwürfe – eine maßgebliche Grundvoraussetzung für eine „Work-Life-Balance“.

Warum macht es Spaß, für Linklaters zu arbeiten?

Es ist eine spannende Tätigkeit in einer von Teamgeist und Wertschätzung geprägten Umgebung.

Warum sind Sie Mentorin geworden? Hatten Sie selbst eine Mentorin?

Ich bin Mentorin geworden um viele junge und talentierte Juristinnen zu ermutigen, ihren Weg in dieser Berufswelt für sich zu finden. Ich selbst hatte keine Mentorin, glaube aber, dass eine Mentorin sehr bereichernd sein kann und möchte aus diesem Grund gerne meine Erfahrungen teilen.

Was ist Ihnen im Austausch mit weiblichen Nachwuchstalenten wichtig?

Insbesondere Offenheit, damit Bedürfnisse, Ziele und etwaige Hürden erkannt werden können. Nur dann kann man als Mentorin sinnvoll unterstützen.

Welche persönlichen Erfahrungen als Frau in einer Wirtschaftskanzlei möchten Sie Nachwuchsjuristinnen mit auf den Weg geben?

Es geht oft viel mehr, als man manchmal denkt.

Wie sieht Ihr Werdegang aus? Was ist besonders an ihm?

Im Vergleich zu den heute häufiger anzutreffenden Lebensmodellen bin ich mit 25 Jahren vergleichsweise jung Mutter geworden, sodass ich sämtliche Schritte meiner beruflichen Laufbahn, angefangen mit Promotion und 2. Staatsexamen, bereits als Mutter absolviert habe.

Was inspiriert Sie bei Ihrem Beruf als Anwältin?

Antworten mitunter in den Details zu entdecken und immer wieder zu sehen, dass das Recht zu analysieren nur eine Seite der Medaille ist – es in der Praxis anzuwenden, ist eine andere und nicht weniger spannende Seite.