Immer nah dran –
Praktikantentagebücher

Wer sich für die Arbeit in einer Wirtschaftskanzlei interessiert, sollte schon während des Studiums die Möglichkeit nutzen, Praxisluft zu schnuppern. Zu diesem Zweck bieten wir interessierten Studierenden unser sechswöchiges Programm Experience@Linklaters an.

Alexanders Tagebuch

London

Schon als ich im Sommer 2017 mein Praktikum bei Linklaters in Frankfurt am Main absolvierte, hatten mich die Größe, Dynamik und Internationalität der Kanzlei begeistert, sodass es mir schwer fiel, den Erzählungen zu glauben, dass das Headoffice in London noch einmal ganz andere Dimensionen annehmen würde. Als ich einen Anruf von meinem Mentor erhielt, mit der Frage, ob ich an einem Global Summer Students‘ Programme (GSSP) in London interessiert wäre, konnte ich mir folglich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mir selbst einen Eindruck vom besagten Headoffice zu machen.

Das GSSP ist ein Programm für ehemalige Praktikanten, die von ihrem Mentor nominiert werden können, um zwei Wochen bei Linklaters in London zu verbringen.

In London angekommen wurde mir schnell klar, dass uns nicht zu viel versprochen wurde. Gemeinsam mit fünf ehemaligen Praktikanten aus Deutschland sowie insgesamt 15 weiteren Praktikanten aus Amsterdam, Madrid, Lissabon, Stockholm, Shanghai und Peking wurden wir in London empfangen und waren allesamt überwältigt von der Größe, Ausstattung und der Vielfalt, die wir dort zu Gesicht bekamen. Auch von der Gastfreundschaft insbesondere des HR Teams waren wir sehr beeindruckt, sodass wir uns sehr schnell sehr wohl fühlten.

Das Programm war auch inhaltlich sehr bereichernd. Von Vorträgen zu den Grundlagen des englischen Rechtssystems, über zahlreiche Case Studies zu M&A-Transaktionen und Finanzierungsprojekten bis hin zu Einheiten zur emotionalen Intelligenz und Personal Branding, hatten wir die Möglichkeit sowohl unsere juristischen Fachkenntnissen zu erweitern, als auch ganz praktische und persönliche Erfahrungen zu sammeln. Besonders interessant war dabei, die Perspektive der anderen Praktikanten im Hinblick auf Unterschiede zu ihren Rechtssystemen zu sehen und mit ihnen gemeinsam die Inhalte zu erarbeiten.

In der zweiten Woche wurden wir jeweils einer Abteilung zugeteilt und bekamen dadurch einen Einblick in den Alltag eines Anwalts in London. Ich persönlich durfte dabei im Team Capital Markets (SFG) miterleben, wie eine große Refinanzierung kurz vor dem Pricing stand und folglich auch alle Leitungen heiß brannten. Dass meine Mentorin gerade in einer solchen Phase trotzdem Zeit fand, mich zu betreuen und mir die Einzelheiten zu erklären, war äußerst bemerkenswert.

Die praktische Erfahrung wurde damit abgerundet, dass wir am letzten Tag mit den anderen Praktikanten eine Präsentation halten sollten, bei der wir uns in die Rolle eines Anwalts hineinversetzen durften und dadurch wertvolles Feedback bekamen, wie man vor einem Mandanten aufzutreten hat.

Dank der vielfältigen Abendveranstaltungen, hatten wir auch die Möglichkeit die Stadt London in ihren verschiedenen Facetten zu entdecken. Sei es beim Pizza-Backen im Pizza Express, „Crazy Golf“ oder im Musical Aladin (mein absolutes Highlight) – es wurde uns stets sehr einfach gemacht, unsere Zeit dort zu genießen. Insgesamt sind wir alle unglaublich dankbar, dass wir diese wertvolle Erfahrung machen durften. Die juristischen Inhalte, die  Gespräche mit den verschiedenen Anwälten und den Praktikanten, sowie die verschiedenen Eindrücke, die wir gesammelt haben, werden uns noch sehr lange begleiten, sodass wir jedem, dem sich in Zukunft die Gelegenheit auftut, am GSSP teilzunehmen, nur dringend ans Herz legen können, diese auch wahrzunehmen!

Linas Tagebuch

Frankfurt am Main

Hallo!

Ich bin Lina und studiere in Gießen. Für das Praktikantenprogramm bei Linklaters habe ich mich entschieden, weil sie sich auf der Karrieremesse im Vergleich zu den anderen Kanzleien am meisten Zeit für mich genommen haben und dabei auch am sympathischsten rüberkamen. Außerdem hatte ich noch keinen spezifisch ausgewählten Fachbereich und ich konnte erste Einblicke in die Arbeitswelt der Dispute Resolution-Abteilung gewinnen. Durch die täglichen Breakfast Lectures konnte ich ein bisschen von allem lernen, die anderen Fachbereiche kennen lernen und mich so für die Zukunft orientieren.

Klickt euch einfach durch die Bildergalerien, um einen Eindruck vom Praktikantenprogramm bei Linklaters in Frankfurt am Main zu erhalten!

Charlottes Tagebuch

Düsseldorf

Hallo!

Ich heiße Charlotte, studiere Jura in Ham­burg und habe mein erstes Einführungs­praktikum bei Linklaters verbracht. Warum gerade bei Linklaters? Mir wurde von den oberen Jahr­gängen das Praktikantenprogramm von Linklaters aufgrund der viel­schichtigen Einblicke wärmstens empfohlen. Da ich noch am An­fang meines Studiums stehe, war ich davon begeistert, in den nächsten Wochen einen Einblick in viele Rechts­gebiete zu erhalten, die einem anhand von Vorträgen näher gebracht wurden.

Selbst­verständlich erhält man auch einen um­fassenden Einblick in die anwaltliche Tätig­keit. Unter­stützt von einem/r Mentor/in arbeitet man in seinen Teams und lernt den Alltag in einer Groß­kanzlei kennen.

Klickt euch durch die Bildergalerien und erfahrt mehr über das Arbeiten und das Praktikantenprogramm bei Linklaters Düsseldorf!

Michaels Tagebuch

Frankfurt am Main

Für mich ist es das erste Mal, dass ich eine Großkanzlei von innen sehe. Im Vergleich zur Uni ist das natürlich eine ganz andere Welt, die einem zudem von außen doch recht überzeichnet dargestellt wird. Das gängige Vorurteil: In einer Großkanzlei wird zwar viel Geld verdient, aber dafür muss man quasi rund um die Uhr arbeiten und hat kaum ein Privatleben.

Ich bin deshalb wirklich positiv überrascht. In dem Team, in dem ich arbeite, herrscht unter den Kollegen eine super Atmosphäre und ich fühle mich wirklich gut aufgenommen.

Dazu gehört auch, dass jeder Praktikant einen Anwalt als Mentor und damit einen persönlichen Ansprechpartner hat, der ihm alle Abläufe und Zusammenhänge erklärt. Das war mir gerade in den ersten Tagen eine große Hilfe.

Auch in Sachen Arbeitszeiten kann ich mich nicht beschweren. Obwohl die Kollegen in meinem Team sehr hart und auch viel arbeiten, habe ich nicht das Gefühl, neben Anwälten ohne Privatleben zu sitzen. Meine Aufgaben bekomme ich meist von meinem Mentor: Wenn ein Mandant beispielsweise eine Frage zur zulässigen Gestaltung einer Verpackung hat, recherchiere ich die Sachlage und gebe eine Einschätzung. Ich bekomme also einen sehr guten und praxisnahen Einblick in das anwaltliche Berufsleben.

Ein weiterer wichtiger Teil des Praktikums sind die sogenannten Breakfast Lectures. Das sind morgendliche Treffen aller Praktikanten, bei denen Partner kurze Einführungen in die wichtigsten Bereiche und Abläufe der Sozietät geben. Dadurch erhält man einen guten Gesamtüberblick. Zudem können wir die Anwälte persönlich kennenlernen und uns untereinander austauschen. Wenn man Glück hat und das Praktikum zeitlich gut liegt, kann man sogar noch an einigen Veranstaltungen des Referendar-Programms „Colleagues of Tomorrow“ teilnehmen. Für die Zukunft kann ich mir sehr gut vorstellen, in einer Großkanzlei und insbesondere bei Linklaters zu arbeiten. Um selbst herauszufinden, ob man dafür der Typ ist oder nicht, sollte man das Umfeld vorab am besten bereits ausprobiert haben – warum nicht bei einem Praktikum?